Auf Hygiene achten

 

Es gibt oft böse Stimmen, die vor Piercings warnen, da sie meinen, dass durch Piercen so einige Krankheiten übertragen werden. Natürlich besteht dieses Risiko, wenn man nicht fachgerecht mit den Instrumenten umgeht – aber genauso gefährlich sind zum Beispiel eine Blutabnahme oder gar eine ganz „normale“ Maniküre.

Foto: Flickr
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Hygieneregeln beachten

In Wahrheit werden bei professionellen Piercingstudios dieselben Hygieneregeln wie in Krankenhäusern eingehalten. Alle Instrumente werden sterilisiert, das Personal wäscht seine Hände mit speziellen, desinfizierenden Mitteln, es werden Latex-Handschuhe getragen usw. – ein modernes Piercingstudio  kann man deshalb, aus Sicht der Hygiene und Sauberkeit, von einer Arztpraxis kaum unterscheiden.

Übertragung von HIV und Hepatitis  – nur ein Gerücht

Lange ist es her, dass durch Tätowierungen und Piercings Krankheiten wie Hepatitis und HIV übertragen wurden. Natürlich meinen diejenigen, für die die Piercing-Szene ein Tabu ist, noch immer, dass jeder der ein Piercing trägt auch gleich krank sein muss. Doch bei der Anzahl der gepiercten Leute heutzutage, wäre so etwas gar nicht erst zu denken.

Bekannte Studios sind besser

Man sollte dennoch ein paar ganz einfache Hygiene-Regeln beachten, wenn man sich ein Piercing stechen lassen will. Erstens wäre zu raten, in ein bekanntes Studio zu gehen, welches eine solide Erfahrung mit Piercings hat. Zweitens sollte man sich immer gut umsehen, ob das Studio auch sauber wirkt. Dazu kann auch das Personal über die Hygienebestimmungen vor Ort fragen und sich beschreiben lassen, was beim Piercen genau geschehen wird. Wenn man diese einfachen Tipps befolgt, dann ist das Piercen sicherer als die Maniküre.

 

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