Microdermals – unendliche Einsatzmöglichkeiten

Seit wenigen Jahren haben Microdermals einen regelrechten Boom in den Piercingstudios ausgelöst. Das transdermale Implantat, wie es richtig heißt, besteht darin eine Titanplatte unter der Hautschicht zu platzieren und diese mittels eines verschraubbaren Stiftes mit einem an der Hautoberfläche liegenden Aufsatz zu verbinden.

Die Bezeichnung Microdermal wird durch die geringe Größe des Schmuckes gegeben, welcher eine Form der Body-Modification darstellt.

Microdermals und Tätowierung

Durch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten überall am Körper, aber auch durch die künstlerische Komponente die sie ermöglichen, sind Microdermals auch sehr oft im Zusammenhang mit Tätowierungen  anzutreffen, weil sie dort einzelne Bereiche hervorheben können. Auch ganze Halsketten werden aus Microdermals nachgebildet die man durch verschiedene Aufsätze in Farbe und Form verändern kann.

Foto:Flickr
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Das Einsetzen will überlegt sein

Anders wie bei den Piercings, lassen sich die transdermalen Implantate nicht einfach  „wegschrauben“ Man muss sie operativ entfernen lassen, auch wenn nur sehr klein, meist 1,5 – 2mm – es bleiben jedoch Narben. Somit will das Einsetzen von Bildern und Formen die aus vielen Microdermals bestehen, gut überlegt sein. Der Heilungsprozess bei diesen Implantaten ist fast immer problemlos und die Schmerzen sehr gering. Wie immer beim Piercen sollten auch hier die Hygienemaßnahmen streng eingehalten werden. Damit jegliche Infektionsquellen von Anfang an ausgeschaltet werden und man  in kürzester Zeit, nach abklingen der normalen Anzeichen wie Schwellungen und Rötungen, seinen Schmuck genießen kann.

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