Star der Piercingszene: Der Piercing Ring

Wer jetzt glaubt, Piercing sei etwas für Punks, der irrt gewaltig. Ein Piercing im weitesten Sinne hat schon jedes Mädchen, das durch das Ohrläppchen gesteckte Ohrringe trägt.

Natürlich rümpft jeder Piercer, der was auf sich hält, die Nase, auch wenn rein wörtlich auch die normalen Ohrringe Piercings sind. „Piercing“ kommt schließlich aus dem Englischen und bedeutet dort so viel wie „durchstochen“, „durchbohrt“.

Foto: Flickr
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Trendiges Schmuckstück in großer Vielfalt

Doch anders als ein herkömmlicher Ohrring ist ein Piercing Ring ein trendiges Mode-Accessoire. Die Piercing-Welt kennt mittlerweile mehr als nur einen einfachen Ring, Kenner halten Ball Closure Ringe von Circular Barbells oder Segmentringe auseinander. Beim Ball Closure Ring wird der Piercing Ring von einer Kugel zusammengehalten, mit der sich der Ring auf- beziehungsweise verschrauben lässt. Das macht diese Piercing-Art auch so attraktiv, da sich das Schmuckstück problemlos ablegen lässt.

Weiter geht es mit dem Circular Barbell, was einem rund gebogenen Barnell mit je einer Kugel am Ende des Stabes entspricht. Anders als der einfach curved (gebogene) Barbell, gleicht der Circular Barbell eher einem Ring, auch wenn sich die beiden Enden nicht berühren.

Der Segmentring hingegen übernimmt nicht eine Kugel den Verschluss des Piercingteils, sondern ein Ring-Segment. Der leicht gebogene Stift entspricht der Materialstärke des Ringes und bildet im verschlossenen Zustand einen durchlaufenden Kreis mit dem Ring. Sie werden im Nasen-, Augenbrauen- oder Brustwarzenpiercing verwendet.

So hat sich der Piercing Ring zu einem trendigen Schmuckstück entwickelt, der eine besonders große Vielfalt zutage bringt.

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