Neuer Trend: Nagelpiercing aus Indien

Aus Indien stammt das moderne Piercing als Modeerscheinung. Die Hippies brachten diesen Trend in den 70ern nach Europa herüber. Piercen ist heute mehr denn je in, fast jeder fünfte Teenager in Großbritannien trägt ein Piercing.

Das Durchstechen bestimmter Hautteile am Körper und im Gesicht gilt als bessere Alternative zum Tattoo, da sich Piercings wieder abnehmen lassen und die durchstochene Stelle auch wieder verheilt. Dem gegenüber ist das Tattoo viel schwerer zu entfernen und hinterlässt oft auch unschöne Spuren.

Foto: pixabay
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Gepiercte Kunstnägel

Ebenfalls aus Indien stammt nun der neueste Trend der Piercing-Szene: das Nagelpiercing. Es erfreut sich in Indien einer wachsenden Beliebtheit, erste Nagelpiercing-Trägerinnen wurden auch schon in Europa gesichtet. Beim Nagelpiercing werden Acrylnägel aufgeklebt, lackiert und anschließend gepierct. Dabei kann der Träger oder die Trägerin jeden beliebigen Schmuck auswählen. Da es sich dabei um einen künstlichen Fingernagel handelt, besteht auch keine Infektionsgefahr. Allerdings raten Experten, die Stelle und das Schmuckstück stets regelmäßig reinigen zu lassen. Ernsthafte Verletzungen sind nicht zu erwarten, dennoch warnen einige Experten vor einem Aufweichen des Nagelbettes durch zu langem Tragen von Nagelpiercing. Trotz leichter Anbringung wird eingehend dazu geraten, einen Piercing Shop aufzusuchen, um sich ein Nagelpiercing anbringen zu lassen.

Kaum Grenzen bei Auswahl des passenden Schmucks

Die Pflege geht auch sehr leicht vonstatten, ebenso leicht wie das Piercen selber. Nicht länger als 15 Minuten würden vergehen, bis man stolze Trägerin eines Nagelpiercing ist. Der Auswahl an Piercingschmuck für die Nägel sind kaum Grenzen gesteckt. Hauptsache ist, dass das Schmuckstück nicht zu schwer ist, um den Nagel nicht abzureißen. Auch ist Vorsicht bei den Handbewegungen geboten, denn Hände werden durch die neuen Nägel verlängert und das Nagelpiercing kann sich so leichter verfangen.

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