Piercing – andere Länder, andere Sitten

Ein Bericht aus dem Spiegel Magazin hat meine volle Aufmerksamkeit erregt: Rolf Buchholz , der meist gepiercte Mann der Welt – laut Guinness Buch der Rekorde, kommt auf stolze 453 Piercings – durfte nicht nach Dubai einreisen. Ihm wurde am Flughafen die Einreise verweigert unter der Begründung er würde sich mit „schwarzer Magie“ beschäftigen.

Wann ist etwas zu viel?

Sicherlich ist der Anblick des Dortmunders für manche schon erschreckend, vor allem die rund 94 Piercings an seinen Lippen, die insgesamt 170 im Gesicht, gekrönt von 2 Metallhörnern und einer gespalteten Zunge, tragen dem Gesamtbild bei. Aber dann von seiner äußerlichen Erscheinung gleich auf schwarze Magie zu schließen, scheint mir zumindest zu weit hergeholt.

Foto: Flickr
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Man sollte den Menschen nicht nach dem Äußeren beurteilen

Es muss einem nicht gefallen, wenn andere so herumlaufen, aber sie dann gleich so zu etikettieren finde ich nicht in Ordnung. Anderseits will Rolf Buchholz unbedingt die Aufmerksamkeit der Leute  auf sich ziehen und muss die Gefahr in Kauf nehmen von anderen Menschen nicht akzeptiert zu werden.

Andere Länder, andere Sitten

Fazit ist, dass in vielen Ländern die Toleranz gegen fremdartiges nicht so gegeben ist wie in Europa, obwohl auch hier sich viele mit so etwas schwer tun. Anderseits ist es auch verständlich, dass wenn man so extrem  sein Äußeres verändert, man bereit sein muss auch mal auf Ablehnung zu stoßen.

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