Das Nostril-Piercing

 

Das Nostril-Piercing ist das am häufigsten vorkommende Nasenpiercing. Es kann entweder am rechten oder am linken Nasenflügel getragen werden. Bei den Trägern eines Nostril-Piercings handelt es sich meistens um Frauen, es kann und wird aber auch von Männern getragen werden.

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Das Stechen eines Nostril-Piercings

Meistens wird das Nostril-Piercing bei einem Juwelier oder spezialisierten Piercing Studio gestochen. Es ist allerdings angeraten, sich lieber für das Piercing Studio zu entscheiden, da hier im Gegensatz zum Juwelier der Piercing Kanal mit einer Venenverweilkanüle gestochen wird. Beim Juwelier kommt eine Ohrlochpistole zum Einsatz, bei der es zum Einreißen des Gewebes kommen kann.

Wie beim Piercen grundsätzlich üblich, muss die zu piercende Stelle vorher desinfiziert und markiert werden. Oftmals wird dann in der Nase ein Receiving Tube gegengehalten, damit die Nadel die Nasenscheidenwand nicht verletzten kann.

Der Ersteinsatz nach erfolgreichen Durchstich des Stichkanals kann mit speziellen Nasensteckern und s.g. Gesundheitssteckern bewerkstelligt werden.

Da in den Nasenflügeln viele Nerven zusammenlaufen, wird das Nostril-Piercing manchmal als besonders schmerzhaft empfunden. Die Abheilungsphase dauert in der Regel bis zu 4 Wochen, dann kann auch klassischer Nostril-Piercing Schmuck eingesetzt werden. Bei dauerhaften Tragen kann es sein, dass der Piercingkanal des Nostril-Piercings nicht mehr zuwächst und permanent ein kleines Loch zurückbeleibt.

Verbreitung des Nostril-Piercings

Der erste Beleg für das Nostril Nasen-Piercing ist schon gute 4000 Jahre alt und stammt aus dem Mittleren Osten. Besonders häufig wurden die Nostril-Piercings dann ab dem 16 Jahrhundert in Indien eingesetzt, wo ihnen eine medizinische und ästhetische Bedeutung gegeben wurden. Als Ende der 60er und 70er Jahre die Hippie-Bewegung vermehrt nach Indien reiste, brachten diese das Nostril-Piercing mit nach West-Europa und in die USA. Nach der Hippie Bewegung wurde das Nostril-Piercing auch von der Punk Szene adaptiert und wurde später von vielen Jugendkultur-Szenen adaptiert. Bekannte Träger ist der Musiker Lenny Kravitz, Slash oder oder der Basket-Ball Profi Dennis Rodman. Mittlerweile wird das Nostril-Piercing auch in gesellschaftlich gehobenen Kreisen mit einem kleinen Stecker und echtem Diamanten getragen.

 

Auch im Piercing Store findet Ihr eine breite Auswahl an Nostril-Piercing Modellen. Schaut doch einfach mal in unserem Piercing Online Shop vorbei.

Der Ohrring

Das erste und häufigste Piercing, dass in der westglichen Kultur vorkam, ist der Ohrring. Zugegeben, wenn man an Piercings und Piercingschmuck denkt, dann kommen einem meistens zuallererst andere Piercing-Varianten in den Sinn, wie zum Beispiel das Bauchnabelpiercing, das Zungenpiercing oder das Nasenpiercing, aber tatsächlich handelt es sich auch bei dem meistens durch das Ohrläppchen gestochene Ohrring um ein Piercing. Ohrring

Wie andere Piercings auch, muss die Stelle an dem der Ohrring platziert werden soll desinfiziert werden. Dann wird der Stichkanal markiert und meistens mit einer Ohrlochpistole die betreffende Stelle durchstochen. Das Ohrläppchen wird somit „gepierced“ engl. = durchstochen.

Traditionell waren der benutze Schmuck Ringe, daher auch der Name „Ohrring“. Später setzten sich vermehrt auch Stecker durch, bzw. andere Piercing-Schmuck Varianten. Ohrringe sind meist aus (Edel-) Metall, Gold und/oder Silber, aber alle möglichen Materialien wie sie heute für Piercingschmuck genutzt werden (unterschiedliche Metalle, Holz, Knochen) finden sich auch bei Ohrringen wieder.

Von allen Piercing Varianten haben Ohrringe die höchste gesellschaftliche Akzeptanz, während andere Piercingsformen (z.B. Septum oder Intimpiercings) bei (vor allem) älteren Menschen noch als etwas sehr ungewöhnliches wahrgenommen werden.

Geschichte des Ohrrings

Der älteste Nachweis für Ohrringe ist zwischen 7500 bis 8200 Jahre alt und stammt aus der Mongolei. Auch im alten Ägypten, dem antiken Griechenland und dem römischen und byzantinischen Reich konnte man den Gebrauch von Ohrringen nachweisen. Im Mittelalter ging der Gebrauch von Ohrringen zurück, kam aber immer noch, besonders in adeligen Kreisen vor, dies gilt ebenso für die frühe Neuzeit. Interessant ist, dass Ohrringe in diesen Zeiträumen auch für männliche Träger nachgewiesen werden konnten, wenn auch meistens die Trägerinnen Frauen waren.

Ihren Siegeszug traten die Ohrringe dann während der Biedermeierzeit an, als sich diese als modisches Accessoire auch im Bürgertum verbreiteten. Die Benutzung von dünnen Goldblechen oder vergoldeten Ersatzmaterialien ermöglichte es nun auch nichtadeligen Gesellschaftsgruppen sich Ohrringe leisten zu können.

Bis in die Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden Ohrringe fast nur von Frauen und paarweise getragen. Dann kam es in Mode, nur einen Ohrring oder unterschiedliche Modelle zu tragen. Auch bei Männern kamen die Ohrringe ab dann schließlich wieder in Mode.

Ohren Piercing im Piercing Store

Auch in unserem Piercing Store gibt es eine große Auswahl an Piercings für die Ohren, sei dies nun für traditionell am Ohrläppchen getragener Piercing Schmuck oder andere Ohrpiercings.

Das Helix Piercing

Das Helix Piercing ist eine sehr beliebte Form des Ohren-Piercings. Es wird in die wulstartige Umrandung der Ohrmuschel gestochen, die dort aus Knorpelgewebe besteht. Interessant ist auch, dass das Helix-Piercing in vielen indigenen Kulturen schon lange getragen wird.helix-spiral-earring-1646742-l

Helix Piercings als traditionelle Piercings in unterschiedlichen Kulturen

In Südostasien, speziell auf der Insel Borneo gibt es Stämme, die sich mit Helix Piercings schmückten. Eingesetzt wurden meistens die Zähne besonders gefährlicher Raubtiere, wie z.B. Tiger, Bären oder Leoparden, die damit auf den besonders hohen Rang des Jägers hinwiesen und ihm ein furchteinflößendes Aussehen geben.

In Nordamerika war das helix Piercing bei einigen Inidaner-Stämmen bekannt. Am bekanntesten sind hier Iowa und Pawnee zu nennen.

In Afrika ist das Helix Piercing bei sehr vielen Stämmen und Völkern bekannt, wie z.B. bei den Fulbe oder den Massai. Meistens sind die Helix-Piercings ein Symbol von Wohlstand und Schönheit.

Im Westen kamen die Helix Piercings während der 90er Jahre in Mode, als Piercing Schmuck generell bekannter wurde.

 

Wie wird ein Helix Piercing gestochen?

Wie bei allen Piercing Varianten, wird die zu durchstechende Stelle erst einmal gründlich desinfiziert. Da beim Helix Piercing die Knorpel durchstochen werden, kann das Durchstechen schmerzhafter sein, als bei anderen Körperstellen.

Früher wurde Helix Piercings mit einer Ohrloch Pistole gestochen, mittlerweile wird auf diese Methode aufgrund zu hoher Risiken verzichtet.

Die Heilung des durchstochenen Knorpels dauert übrigens deutlich länger als bei anderen Körperstellen, da Knorpel nicht durchblutet werden. Als Alternative zum Stechen gilt das Punchen, indem das Knorpelgewebe entfernt wird. Dadurch gibt es kaum Druckschmerz und die Heilung geht sehr viel schneller.

Helix Schmuck

Typischer Piercings Schmuck für ein Helix Piercing sind Ball Closure Ringe mit einer Materialstärke von 1,6 Millimetern. Auch Labret Stecker können getragen werden. Ist das Piercing noch ganz frisch, sollte man ein Barbell einsetzten, damit der frisch gestochene Piercings Kanal nicht zusätzlichen Druck bekommt sondern gut abheilen kann.

Auch im Piercing-Store.com gibt eine große Auswahl toller Helix Piercing Schmuck Varianten zu fairen Preisen mit Top-Material Qualität.

Mit dem Piercing im Freibad

Die Freibad Season steht nun wieder kurz vor der Tür und für viele ist das auch die Möglichkeit, den Piercings-Schmuck, der den Winter über oftmals unter dicken Pullovern versteckt bleiben musste, nur zu präsentieren.

Freibad

Sonnenbaden, mit Freunden treffen und sich im kühlen Nass treiben lassen, darauf freuen sich im Sommer immer viele Menschen, die ein Freibad in der Nähe haben. Aber auch Flirten sagt man, könne man im Freibad besonders gut. Gut am Wochenende und auch unter der Woche erreichbar ist ein städtisches oder kommunales Freibad meistens eine beliebte Alternative zum Strandurlaub am Meer. Das Piercingschmuck immer mehr zum Modetrend geworden ist, kann man kaum woanders besser feststellen, als eben im Freibad, denn bis auf eine Badehose und vielleicht ein Bikini –(Oberteil) sind fast alle (gepiercten-) Körperstellen unbedeckt.

Wer sich also mit Piercings in Freibad begibt, kann damit rechnen, auf viele Gleichgesinnte zu treffen. Man sollte allerdings, wenn das Piercing gerade frisch gestochen wurde, vorher mit dem Piercer oder Arzt absprechen, ob es angeraten ist, bereits damit Schwimmen zu gehen. Obwohl das Chlorwasser eigentlich keimfrei sein sollte, kann es doch zu Entzündungen kommen, wenn das Piercing noch frisch und der Piercingkanal noch nicht vollständig verheilt ist.

Sonnenbaden ist natürlich etwas wunderschönes, aber man sollte sehr gut auf seine Haut achten und sich vor Sonnenstrahlen durch eincremen schützen. Dabei sollte man nicht die gepiercten Körperstellen auslassen sondern alles ganz eincremen. Piercings gehen von Sonnencreme normalerweise nicht kaputt, vor allem, wenn es sich um Piercings aus Chirurgenstahl oder Bioplast handelt. Dasselbe gilt auch für den Kontakt der Piercings mit dem (gechlorten) Wasser.

Brustwarzenpiercings und Nippelshields sind in Freibädern normalerweise nicht verboten, Frauen können ja auch ohne Bikini Oberteil im Freibad sein, aber man muss natürlich wissen, dass solche Piercings die Blicke auf einen ziehen und man, bzw. Frau vielleicht den einen oder anderen dummen Spruch zu hören bekommen. Auch Eltern sind oftmals nicht begeistert, da sie ja mit ihren Kindern da sind. Man kann sich ja überlegen, ob man das Bikini Oberteil nicht vielleicht doch anlassen möchte. Am Ende muss das ja jeder für sich selbst entscheiden. Intimpiercings im Genitalbereich zeichnen sich unter Umständen unter der Badehose oder Bikini ab. Das ist erlaubt, zeigen darf man sie aber nicht in der Öffentlichkeit, wenn dadurch das Genital für Dritte (die das nicht wollen) sichtbar wird.

Da man im Freibad auch oft im Wasser rumtollt, vom 10 Meter Brett springt oder Sport macht, sollte man immer etwas Acht auf sein Piercing geben. Gerade beim Sprung ins Wasser vom 10 Meter Brett sollte man aufpassen, dass ein Piercing nicht durch angerissen wird. Unter Umständen sollte man von Fall zu Fall zu Fall entscheiden, ob man das Piercing nicht lieber kurz herausnimmt.

 

 

 

Fake Piercings im Trend

 


Fake-PiercingAuch ohne einen vorherigen Besuch im Piercing Studio kann man sich mit Körperschmuck schmücken. Fake Piercings simulieren Piercings täuschend real, sind aber, wie der Name schon sagt, nicht echt sondern nur angelegt.

 

Wie funktionieren Fake Piercings und für welche Körperstelle eignen sie sich?

Fake Piercings werden normalerweise mit Magneten oder Clips zusammengehalten. Daraus ergibt sich auch ihr größter Nachteil in Bezug auf echte Piercings: Das Risiko dass das Fake Piercings sich löst und verloren geht ist natürlich ungemein höher als bei Piercing Schmuck, der durch die Haut gestochen ist und im Piercing Kanal gehalten wird. Aus diesem Grund gibt es auch bestimmte Körperstellen, bei denen Fake Piercing-Schmuck nicht funktioniert da dieser sich nicht anbringen lässt. Dazu gehört natürlich die Zunge, Brustwarze oder Schambereich. Hier sind Fake-Piercings so gut wie unmöglich. Perfekt eignen sich Fake Piercings dafür im Gesicht, zum Beispiel das gerade so beliebte Septum-Piercing lässt sich auch mit einem Fake Piercing darstellen genauso wie das Medusa Piercing zwischen Oberlippe und Nase oder Augenbrauenpiercing und klassische Nasenpiercings. Dasselbe gilt auch für die Ohren, auch hier lassen sich Fake Piercings einfach und einigermaßen stabil tragen. Auch das beliebte Bauchnabelpiercing lässt sich als Fake Piercing abbilden.

Welche Vorteile haben Fake Piercings?

Fake Piercings haben gleich mehrere Vorteile. Meist sind sie billiger, schon aus dem Hintergrund heraus, dass man logischerweise kein Piercing Studio bezahlen muss. Somit vermeidet man auch Schmerzen bei Stich des Piercings-Kanals und während der zum Teil langen Verheil Zeit des frisch gestochenen Kanals sowie mögliche Komplikationen wie Entzündungen und Vernarbung. Ein ganz besonderer Vorteil ist natürlich auch, auch Fake-Piercings keine Narben hinterlassen.

Ein ganz besonderer Vorteil ist natürlich auch, auch Fake-Piercings keine Narben hinterlassen.

Fake Piercings geben außerdem die Möglichkeit, erst einmal auszuprobieren, wie einem das Piercing überhaupt steht. Aus diesem Grund werden oftmals Fake Piercings versuchsweise getragen und sich danach für oder gegen einen Besuch beim Piercing Studio entschieden.

Worauf man bei Fake-Piercings achten sollte

Grundsätzlich gilt es bei Fake- wie auch bei echten Piercings unbedingt auf die Qualität des Materials zu achten, denn auch Fake-Piercings können allergische Reaktionen hervorrufen.

Ob das Fake-Piercing nun als Clip oder Magnet gehalten wird, es sollte unbedingt vermieden werden das Piercing zu stark auf die aufgelegte Stelle drücken zu lassen. Auch sollte das Fake-Piercing nur an den Körperstellen angebracht werden, für die es vorgesehen ist.

Nie vergessen sollte man, dass ein Fake-Piercing leichter verloren gehen kann. Das kann schon peinlich werden, wenn einem das Septum vor versammelter Mannschaft auf den Teller fällt…..

Fake-Piercing Angebote im Piercing Store

In unserem Piercing Online Store könnt Ihr eine Vielzahl an Fake-Piercings in unterschiedlichen Varianten finden. Wir achten immer darauf, dass die aus den besten Materialien produziert sind und ein die Magnete oder Clips eine maximale Haltesicherung darstellen und Verlust zu vermeiden und gut zu tragen sind: Fake-Piercings im Piercing Store.