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Helix Piercing

helix-spiral-earring-1646742-lEine der beliebten Piercing Arten ist das Helix Piercing. Es ist ein Ohrpiercing, wird aber aber nicht in das Ohrläppchen gestochen, wie bei Ohrringen üblich, sondern in die wulstartige Umrandung aus Knorpelgewebe der Ohrmuschel.

Das Helix Piercing kam besonders in den 90er Jahren im westlichen Kulturkreis auf. Erstmalig wurde es in der Punkszene verwendet und fand dann schnell Eingang in den Mainstream. In anderen Kulturen sind Helix Piercings aber deutlich älter und verbreiteter. So kennt man traditionelle Helix Piercings bei Völkern Afrikas, Südostasiens und den

Wie wird ein Helix Piercing gestochen?

Wie bei allen Piercings muss die Stelle, an der der Piercingkanal gesetzt wird, desinfiziert werden. Dann wird eine Markierung gesetzt und mit einer speziellen Nadel durchstochen. Auf eine Ohrlochpistole sollte man verzichten, diese gilt aufgrund von Risiken als nicht mehr Zeitgemäß.

Der Stich kann durch das Knorpelgewebe kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein. Eine Alternative zum Durchstich ist der Dermal Punch, der weniger schmerzen soll.

Schmuck für Helix Piercing

Meist wird bei einem Helix ein Ball Closure Ring oder ein Labret-Stecker verwendet. Als erst Schmuck bis zur vollständigen Verheilung wird häufig ein gerader Barbell empfohlen.

Helix Piercing Variationen

Neben dem klassischen Helix Piercing gibt es auch weitere Variationen, wie zum Bespiel das Anti-Helix Piercing von dem man spricht, wenn es am Ansatzpunkt der Ohrkante, also gegenüber der wulstigen Umrandung der Ohrmuschel liegt.

Gegenüberliegende Helix-Piercings die mit einem Barbell verbunden werden, werden Industrial- oder auch Scaffold-Piercing genannt.

Ein an der oberen Ohrkante tiefer angesetztes Piercing nennt man Outer-Conch-Piercing, wobei dieses eigentlich wie der Name schon sagt, weniger ein Helix als ein Conch-Piercing ist.