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Piercing-Materialkunde

Infoseite: Piercing Materialkunde 

Chirurgenstahl 316L spielt beim Piercing eine wichtige Rolle und gehört zu den bekanntesten Materialien bei der Herstellung von Körperschmuck. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich beim Chirurgenstahl 316L um ein Material, welches auch im medizinischen Bereich wie Knochenplatten oder Klammern Anwendung findet und darf auf Beschluss der EU-Kommission im Jahre 2004 für den Ersteinsatz verwendet werden. Mit zahlreichen hervorragenden Eigenschaften ausgestattet, fällt dieses Material in erster Linie durch seinen besonderen Hochglanz auf und ist aufgrund dessen einfach in der Pflege. Chirurgenstahl 316L enthält einen geringen Anteil an Nickel, welches allerdings im Material selbst eingeschlossen ist und somit keinerlei Gefahr durch freigesetzte Anteile besteht. So darf der Wert von freigesetztem Nickel laut Gesetz nicht mehr als 0,2 µg/qcm/Woche betragen und kann bedenkenlos als Piercingschmuck verwendet werden.

Dennoch sollte auf Chirurgenstahl 316L bei der Erstanwendung verzichtet werden, denn sollte die bereits genannten Grenzwerte an freigesetztem Nickel überschritten werden, kann es zu schmerzhaften Entzündungen im Bereich des Stichkanals kommen. Schmuckstücke aus Chirurgenstahl 316L fühlen sich aufgrund der Materialeigenschaften besonders kalt an und sind relativ schwer. Deshalb ist die Verwendung dieses Materials nicht jedermann Sache und viele ziehen aufgrund dieser Eigenschaften andere Materialien beim Piercing vor. Die großen Vorteile von Chirurgenstahl liegen insbesondere in der Zusammensetzung, wodurch diese Schmuckstücke gegen Rost ausreichend geschützt sind und eine lange Haltbarkeit mit sich bringen. Alles in allem ist dieses Material auf jeden Fall zu empfehlen, egal, um welche Art von Piercingschmuck es sich hierbei handelt.

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Bei der Herstellung von Piercingschmuck spielt Titan G23 eine wichtige Rolle, denn erprobt in der Medizintechnik durch den Einsatz bei Implantaten eignet sich dieses Material insbesondere beim sogenannten Ersteinsatz hervorragend. Die hervorragenden Materialeigenschaften wie die glatte Oberfläche machen Titan G23 gerade beim Piercing so beliebt, denn mit einem Reinheitsgrad von 99 Prozent sind kaum Fremdstoffe im Material enthalten. Somit ist dieses Material bei der Verwendung von Körperschmuck nicht nur für Einsteiger besonders gut geeignet, sondern verursacht keinerlei Allergien oder Hautreizungen. Ebenfalls wird bei Verwendung von Körperschmuck aus Titan der gesamte Heilungsprozess beschleunigt. Durch ein spezielles Verfahren bei der Herstellung von Piercingschmuck wird die Oberfläche vor der Endpolierung nicht nur glänzend, sondern unterscheidet sich einzig und allein im Farbton. Durch diese hervorragenden Eigenschaften hatte es sich in der gesamten Branche herumgesprochen, dass Titan für den Einsatz beim Piercing besonders gut geeignet ist. Leichter als Stahl und biokompatibel bleibt es in seiner gesamten Form beständig.

Titan wird heutzutage in unterschiedlichen Graden angeboten, welche von eins bis fünf eingestuft sind und ab diesem Grad in verschiedenen Legierungen verwendet wird. So werden beim Umschmelzen verschiedene Metalle zugeführt, wodurch sich die Grundeigenschaften von Titan erheblich verändern, welche zur besseren Festigkeit, Korrosions- und Oxidationsbeständigkeit beitragen. Ein großer Vorteil von Titan besteht vor allem darin, dass dieser sich leicht bearbeiten lässt sowie besonders günstig bei der Produktion ist. Die einzigartige Beschaffenheit von Titan G23 spielt bei Einsatz des Piercings eine entscheidende Rolle und ist für den Abheilungsprozess von enormer Wichtigkeit.

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Heutzutage kommen beim Piercing nicht nur natürliche Rohstoffe zum Einsatz, sondern vor allem Kunststoffe wie PTFE oder PMFK finden immer mehr Verwendung bei der Herstellung von exklusivem Körperschmuck. So wurde PTFE (Polytetrafluorethylen) im 20.Jahrhundert entdeckt und wird im Allgemeinen auch als Teflon bezeichnet. Dieser Kunststoff zeichnet sich durch hervorragende Eigenschaften aus, so ist die Oberfläche leicht wachsartig und in der Verarbeitung sehr flexibel. In der modernen Medizin bedient man sich vor allem bei Implantaten diesen hervorragenden Kunststoff, wie zum Beispiel bei der Verwendung als Ersatz natürlicher Blutgefäße. Beim Piercing kommt Körperschmuck aus PTFE insbesondere beim Ersteinsatz zur Anwendung, denn in diesem Kunststoff sind keinerlei Fremdstoffe enthalten, welche eventuelle Hautreizungen oder Allergien hervorrufen könnten.

Dieselben Eigenschaften treffen auch auf PMFK (Bioplast) zu und bietet große Vorteile bei der Verarbeitung sowie Flexibilität. Es lässt sich hervorragend an den Körper anpassen und ist insbesondere für Schwangere Frauen interessant, denn die Eigenschaft mitzuwachsen ist gerade beim Bachnabelpiercing oder Intimpiercing von großer Bedeutung. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass im Falle einer ärztlichen Untersuchung wie Ultraschall oder Röntgenaufnahmen dieser Körperschmuck nicht extra entfernt werden muss. Bisher konnten laut Statistiken keinerlei allergische Reaktionen bei der Anwendung von Körperschmuck im Bereich Piercing, welche aus diesen Materialien angefertigt wurden festgestellt werden. Auch Schmuck aus ETFE sind beim Piercing besonders gefragt, denn es verfügt über dieselben Eigenschaften wie PTFE, allerdings ist dieses beständig gegen jede Art von Lösungsmitteln.

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Die Verwendung von Chirurgenstahl 316L vergoldet gewinnt gerade im Bereich ausgefallener Körperschmuck Verarbeitung immer mehr an Bedeutung. Chirurgenstahl 316L kann bei der Herstellung und Veredlung auf eine Vielzahl von Materialien zurückgreifen. So kommen zum Beispiel Gold mit 18 Karat oder 750er zum Einsatz, mit dieser Veredlung bekommt der Piercingschmuck nicht nur eine besondere Note auferlegt, sondern ist auch frei von allergischen Reaktionen so lange die zulässige Grenze bei der Freisetzung von Nickel den, wer von 0,2 µg/cm²/Woche nicht übersteigt. Mit diesen Werten eignet sich Chirurgenstahl 316L vergoldet hervorragend zum Einsatz beim Erstpiercing, denn gerade hier sind strenge Vorschriften bei der Schadstofffreisetzung enorm wichtig, um eventuelles Auftreten schmerzhafter Allergien oder Hautreizungen zu verhindern. Ebenfalls wird beim Einsatz von Körperschmuck als Zungen-, Bauchnabel- oder Brustpiercing aufgrund der guten Eigenschaften des Materials der gesamte Heilungsprozess beschleunigt. Schmuck aus Chirurgenstahl 316L vergoldet ist ein einer riesigen Auswahl zu finden, wobei der Erwerb eines derartigen Schmuckstückes einen besonderen Wert für den Besitzer darstellt und sich deutlich von anderen Produkten hervorhebt.

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Chirurgenstahl 316L schwarz ist wie bereits beim normalen Chirurgenstahl 316L ein weitverbreitetes Material beim Einsatz von hochwertigem Piercingschmuck. Insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika ist dieser Edelstahl besonders beliebt und weitverbreitet. Kaum ein Piercingstudio in den USA wird daher ohne Körperschmuck, welcher aus Chirurgenstahl 316L schwarz hergestellt ist verzichten. Lange hatte dieser Edelstahl mit einem schlechten Ruf zu kämpfen, was auf das damalige EU-Verbot aus dem Jahre 1994 zurückzuführen ist. Diese besagte, dass Edelstahl mit einem hohen Anteil an Nickel als Körperschmuck beim Piercing völlig ungeeignet sei und insbesondere beim Erstpiercing keineswegs eingesetzt werden darf. Durch neue Verfahren bei der Veredlung wurde der Nickelanteil fest im Material eingeschlossen, wodurch dieser unterhalb des vorgeschriebenen Grenzwertes liegt und somit zur Verwendung beim Piercing zugelassen ist. Die Eigenschaft, dass Chirurgenstahl 316L schwarz sehr kalt werden kann, hat die Folge, dass viele Piercingliebhaber diese Schmuckstücke vor allen in den kalten Wintermonaten gegen andere Materialien austauschen. Auch in der Medizin wird Chirurgenstahl 316L vor allem bei Implantaten eingesetzt und hat sich im Verlaufe der Jahre erfolgreich bewährt. Heute findet man in fast allen modernen Piercingstudios Schmuck aus Chirurgenstahl 316L schwarz in den unterschiedlichsten Variationen wieder.

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Eine weitere Form des Materials, welches beim Piercing zum Einsatz kommt, ist Schmuck aus hochwertigem Chirurgenstahl 316L anodisiert. Was versteht man eigentlich unter dem Begriff anodisiert? Dies ist eine Variante der Veredlung des Edelstahls, wobei durch Eintauchen des Materials in einen Elektrolyten eine hauchdünne Oxidschicht mithilfe künstlich erzeugter elektrischer Spannung aufgetragen wird. Dieses Beschichtungsverfahren hat sich in der Praxis hervorragend bewährt und wird beim Chirurgenstahl 316L in einem aufwendigen Verfahren angewendet. Dadurch werden die guten Eigenschaften dieses Edelstahls noch wesentlich verbessert und ermöglicht hiermit die Anodisierung zahlreicher Werkstoffe wie Titan, Aluminium oder Magnesium. Bei der Anwendung dieses Verfahrens werden die Werkstücke in diesem Fall Chirurgenstahl 316L als Anode gepolt. Sie stellt somit den Gegensatz zum galvanischen Verfahren dar, bei dem die Werkstücke kathodisch gepolt werden. Piercingschmuck aus Chirurgenstahl 316L anodisiert erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn gute Verträglichkeit sowie hervorragende Verarbeitungsmethoden sind nur einige Eigenschaften dieses Edelstahls.

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Echtgold ist nicht nur eines der beliebtesten Edelmetalle überhaupt, sondern besitzt für ihren Besitzer auch einen enormen Wert. Wurde Echtgold in der Vergangenheit vor allem bei der Herstellung hochwertiger Schmuckstücke wie Ohrringe, Ringe oder Halsketten verwendet, hat auch das Piercing die hervorragenden Eigenschaften dieses Edelmetalls für sich entdeckt. Beim Echtgold wird in allererster Linie vom Reinheitsgrad gesprochen, welcher als Karat angegeben wird und je höher dieser liegt, desto weniger Fremdmetalle sind darin enthalten. So eignet sich zum Beispiel 18 karätiges Gold hervorragend zur Herstellung von Piercingschmuck. Gold mit weniger Karat hat erhebliche Nachteile zur Folge, so wird aufgrund des hohen Anteils an Fremdmetallen eine Abheilung des Stichkanals verzögert und führt im schlimmsten Fall zu unangenehmen oder schmerzhaften Hautreaktionen. Echtgold ist nicht nur eines der ältesten Edelmetalle überhaupt und wird bereits seit Jahren erfolgreich bei der Herstellung von hochwertigem Schmuck aber auch im medizinischen Bereich verwendet. Echtgold mit einem Wert von 24 Karat besteht zu 1000 Anteilen aus reinem Gold, wogegen 18 Karat nur noch einem Goldanteil von 750 aus 1000 entsprechen.

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Heutzutage finden nicht nur Edelmetalle oder Kunststoffe Anwendung bei der Herstellung von Piercingschmuck, sondern Naturmaterialien wie Holz, Horn oder Knochen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Diese Naturmaterialien zeichnen sich durch zahlreiche Vorteile aus, sind Sie frei von jeglichen Fremdstoffen wie Nickel besitzen Holz oder Horn einen angenehmen Tragekomfort. Naturmaterialien sind besonders leicht und können vor allem in der kalten Jahreszeit nicht auskühlen. Bei der Herstellung von Piercingschmuck aus Naturmaterialien werden ausschließlich Restprodukte verwendet. Das Fällen von Baumbeständen oder gar töten von Tieren kommt hierbei keineswegs infrage. Holzpiercingschmuck zum Beispiel wird aus verschiedenen Holzarten hergestellt, so kommen vor allem Arang oder Rotholz zum Einsatz. Wasserbüffel sind Lieferanten von kreativen Schmuckstücken aus Horn, welche es in den verschiedensten Formen gibt. Piercingschmuck aus Naturmaterialien zeichnet sich durch zahlreiche Vorteile gegenüber Edelstahl aus, denn sie sind geruchshemmend und rufen keine Hautreizungen hervor. Allerdings können Naturmaterialien nicht sterilisiert werden, dennoch sollte zum Beispiel mit Jojobaöl eine Oberflächenbehandlung in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Dies ist erforderlich, damit diese frei von Rissbildung bleiben und das Material geschmeidig bleibt.

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UV-Piercing-Schmuck wurde erst Anfang der 90er Jahre beim Piercing populär und ist heutzutage vor allem in der Techno- oder Punkerszene anzutreffen. UV-Acryl leuchtet unter der Einwirkung von UV Licht und besteht aus fluoreszierendem Kunststoff. Kunststoffe haben die hervorragende Eigenschaft besonders leicht zu sein und zeichnen sich durch einen angenehmen Tragekomfort aus. Allerdings sollte auf Piercingschmuck aus UV-Acryl beim Ersteinsatz verzichtet werden, denn die im Kunststoff enthaltenen kleinen Poren lassen sich nur sehr schwierig reinigen. In der Technoszene ist diese Art von Körperschmuck in den verschiedensten Variationen vor allem wegen der Eigenschaft bei Einwirkung von Schwarzlicht fangen diese an zu leuchten. Bei der Herstellung von ausgefallenem Piercingschmuck lassen sich durch die hervorragenden Materialeigenschaften von Kunststoff bei der Verarbeitung die kreativsten Ideen auf einfache Art und Weise realisieren. Nicht nur die Technofreaks oder Punker erfreuen sich heutzutage der Vielseitigkeit von aus UV-Acryl gefertigten Schmuckstücken, welche in verschiedenen fluoreszierenden Farben bei der Einwirkung von UV-A-Strahlung vor allem in abgedunkelten Räumen leuchten, sondern auch viele junge Menschen haben die enorme Vielseitigkeit für sich entdeckt.

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Piercingschmuck aus Silber gefertigt wird in einem aufwendigen Verfahren, welches als rhodiniert bezeichnet wird veredelt. Hierbei wird das 925er Silber-Piercing mit einer Legierung überzogen, was dazu führt, dass beim Tragen eines solchen Schmuckstückes ein schwarz anlaufen verhindert wird. Aufgrund seiner Eigenschaften eignet sich Silber-Piercingschmuck keineswegs als Ersteinsatz, denn durch die Abgabe von Fremdstoffen verzögert sich der Heilungsprozess erheblich oder kann im schlimmsten Falle sogar zu sehr schmerzhaften Hautirritationen führen. Vor allem eignet sich Silber nicht zur unmittelbaren Verwendung innerhalb des eigentlichen Stichkanals, sondern darf allenfalls auf der Haut wie zum Beispiel beim Brustschild verwendet werden. Ein Piercingschmuck aus Silber wirkt natürlich besonders anziehend, wie schon bei Gold hat auch Silberschmuck einen bestimmten Wert. Allerdings sollte als Verbindungsstück zwischen dem Silberschmuck an der Stelle des Stichkanals ein Edelmetall wie zum Beispiel Titan verwendet werden, um wie bereits erwähnt unangenehme Hautreizungen zu vermeiden. Wurde Silber in der Vergangenheit vorwiegend bei der Herstellung von Münzgeld verwendet, hielt es im Verlaufe der Jahre allmählich Einzug bei der Herstellung von hochwertigem Schmuck. So wurde Silber auch beim Piercingschmuck beliebt und zur Herstellung dieser kreativen Schmuckstücke wird vor allem 925er Silber verwendet.
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