Ohrpiercings – immer noch im Trend

Es ist ja aus dem allgemeinen Bild nicht wegzudenken, das Ohrpiercing. Doch wer denkt, dass sich dieser Trend mittlerweile überlebt hätte, der irrt. In seinen vielseitigen Varianten ist das Ohrpiercing weiterhin ein Trend, quer durch alle Gesellschaftsschichten. Wahrscheinlich auch gerade durch seine Vielseitigkeit und sein Variantenreichtum ist dies so. Denn wenn man sich mal anschaut, was man alles so mit Piercings im Ohr alles anstellen kann, welche Stellen man im und am Ohr alles piercen kann, wird klar, dass man seiner Individualität hier sehr viel Ausdruck verleihen kann und sich damit in ganz verschiedenen Formen und Varianten abheben kann.

Wo kann ich ein Ohrpiercing stechen lassen?

Der Variantenreichtum des Ohrpiercings wurde ja schon angesprochen. Etwas abhängig sind die Möglichkeiten, wo man sich überall ein Piercing am Ohr stechen lassen kann davon, wie die körperlichen Voraussetzungen bei jedem einzelnen so sind. Denn auch beim Ohr gilt, dass die Menschen hier ganz unterschiedlich veranlagt sind. Doch im Prinzip gibt es für jeden Menschen viele Möglichkeiten sich ein Ohrpiercing zuzulegen. Das beginnt mit dem ganz klassischen Ohrloch am Ohrläppchen und zieht sich über die fast komplette Außenseite des Ohres einmal um das Ohr herum. Die verschiedenen Bezeichnungen der einzelnen Ohrpiercings werden wir nachher nochmal etwas näher betrachten. Aber nicht nur die äußeren Bahnen des Ohres können mit entsprechenden Piercings versehen werden, auch im Ohr gibt es verschiedene Möglichkeiten sich Ohrpiercings machen zu lassen. Je nachdem, welche Region im Ohr gepierct werden soll, gibt es auch Methoden zu beachten, wie dies zu erfolgen hat, denn man durchsticht da durchaus unterschiedliche Körperstrukturen. Aber auch hierzu später mehr. Wir können also erstmal festhalten, dass es viele Möglichkeiten gibt, sich ein Ohrpiercing stechen zu lassen.

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Welche unterschiedlichen Ohrpiercings gibt es?

Angesprochen hatten wir es ja schon, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt sich am Ohr piercen zu lassen. Das klassische Ohrloch ist dabei das bekanntes Ohrpiercing. Dieses Piercing ist heute als Lobe bekannt, was sich vom englischen Begriff für Ohrläppchen ableitet. Weiterhin finden wir dann noch das Helix Piercing an der Außenseite des Ohres. Dieses Ohrpiercing st auch relativ verbreitet und wird gerne als Ergänzung zum Lobe gestochen. Das Industrial Piercing ist auch eines der Ohrpiercings, welches man am äußeren Ohr trägt. Dieses verbindet im Prinzip zwei Helix-Piercings mittels eines Barbells. Wenn man bei den nächst genannten Ohrpiercings Ringe als Schmuck nutzt, kann man  das Snug und Conch-Piercing auch zu den äußeren Ohrpiercings rechnen. Beide Piercings werden allerdings weiter im Inneren des Ohres gestochen, das Snug in der inneren Knorpelauswölbung parallel zur Ohrkante und das Conch durch die Ohrmuschel. Setzt man hier jedoch Ringe als Schmuck ein, gehen diese auch über die äußere Kante des Ohres.

Innere Ohrpiercings

Begeben wir uns nun zu den Ohrpiercings, die weiter im Inneren des Ohres zu finden sind. Da beginnen wir zunächst mit dem Tragus, einem Piercing durch den Knorpelfortsatz am Eingang des Gehörkanals. Auch hier handelt es sich um ein sehr beliebtes Ohrpiercing. Weiterhin gibt es das Rook-Piercing. Hierbei handelt es sich um ein Ohrpiercing durch die Anti-Helix, also ein Piercing oberhalb des Tragus. Ferner sind bei den inneren Ohrpiercings noch das Daith zu nennen, ein Piercing durch die waagerechte Auswölbung in der Ohrmuschel, und das Anti-Tragus, ein Piercing durch den dem Tragus gegenüberliegenden Knorpelfortsatz. Diese Piercings sieht man etwas seltener, was aber ihrer Wirkung hinsichtlich eines tollen Ohrschmucks keinen Abbruch tut. Alle diese Ohrpiercings können einzeln sehr schön wirken, aber auch in diversen Kombinationen ein tolles Bild abgeben.

 

Wie lasse ich mir ein Ohrpiercing stechen?

Die Frage wird vielleicht allgemein so gestellt werden, ist aber im Grunde genommen nicht ganz richtig. Die Zeiten, in denen man sich ein Ohrpiercing mittels Nadel und hinter das Ohrläppchen gehaltener Kartoffel hat stechen lassen, sind vorbei. Auch wenn das Wort Piercing vom englischen to pierce kommt, was ja durchstechen heißt, gibt es heute verschiedene Methoden sich den beliebten Ohrschmuck vernünftig anbringen zu lassen. Drei Verfahren sind dabei zu nennen. Die Löcher für einige Piercings können mittels eines Ohrlochstechsystems gemacht werden, wobei spezielle Ohrstecker per Muskelkraft vornehmlich durch das Ohrläppchen gedrückt werden. Eine Methode, die der oder dem einen oder anderen noch von Juwelieren beim ersten Ohrloch bekannt sein dürfte. Für viele andere Ohrlöcher eignet sich dieses aber nicht und man verwendet hier das Piercen. Dabei werden durch einem peripheren Venenkatheter beziehungsweise mittels einer sterilen, medizinischen Hohlnadel ein Loch gestochen. Das ist vor allem hygienischer, weil immer nur einmal diese Nadel verwendet wird. Bei den Materialien handelt es sich zumeist um Titan oder chirurgischen Stahl. Wenn es dann aber in Bereiche des Ohres geht, bei denen Knorpel durchstochen werden muss, nutzt man den Dermal Punch. Dabei wird das Loch gestanzt. Letztlich haben alle Varianten etwas für sich und sind in ihren Bereichen anwendbar. Eine gute Beratung bei einem Ohrpiercing sollte jedoch immer ein ganz wichtiger Bestandteil sein.

 

Welches Ohrpiercing setzt derzeit den Trend?

Eine ganz klare Festlegung kann hierzu gar nicht gemacht werden. Was sich feststellen lässt, ist, dass einen klaren Trend zu mindestens einem zweiten Ohrpiercing gibt. Gerade aus weiblicher Sicht beginnt das Ohrpiercing ja mit dem klassischen Ohrloch, dem heute Lobe genannten Piercing. Das ist traditionell und für längere Zeit auch wohl das einzige Piercing. Aufbauend darauf zeigt sich aber der Trend zu mindestens einem Ohrpiercing mehr. Sehr beliebt ist als Ergänzung die Helix. Gerade am oberen Teil des Ohres bildet sie eine tolle Ergänzung und einen zusätzlichen Hingucker. Natürlich sind der Lust und Laune nach Ergänzungen kaum Grenzen gesetzt, höchstens anatomische. Ein weiterer Trend ist dann in der Dehnung des klassischen Ohrlochs zu sehen. Dieses Ohrpiercing sieht man immer häufiger. Hier kommen auch vor allem die männlichen Träger eines Ohrpiercings mit zum Vorschein.

 

Was gibt es zu beachten?

Viele Dinge sollte man beachten, wenn man sich für ein Piercing entscheidet. Wichtig ist, dass man sich einen guten Piercer aussucht. Persönlich gemachte Erfahrungen aus dem Freundeskreis können dabei natürlich sehr hilfreich sein. Denn viel hängt von einer guten Beratung ab. Wichtig ist vor allem die Hygiene beim piercen selbst. Aber auch die Nachsorge ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn man hier sehr genau aufpasst, hat man eine Menge Spaß an seinem Ohrpiercing und wenig Schmerzen. Aber auch hier kommt es natürlich auf den eigenen Typ an. Bei manchem verheilt solch ein Ohrpiercing einfach schneller als bei anderen. Wie gesagt, Information vorab und eine gute Nachsorge helfen, damit man schnell und lange Freude an seinem Ohrpiercing hat.

 

Zeichnen sich neue Trends bei Ohrpiercings ab?

Mit den bereits beschriebenen Piercingmöglichkeiten am Ohr sind derzeit wohl so ziemlich alles gängigen Ohrpiercings beschrieben. Mehr Stellen, an denen man sich noch ein Ohrpiercing machen lassen kann, sind wohl kaum möglich. Aber, man soll niemals nie sagen. Irgendwie findet vielleicht doch noch jemand eine weitere Form, wie man andere und mehr Ohrpiercings anbringen kann. Trendy ist auf jeden Fall, wie auch schon angeklungen, die Kombination verschiedener Ohrpiercings. Da kann man nicht falsch liegen und wie es irgendwo anders mal hieß, mehr ist immer besser. Man kann hier einfach seinen Vorlieben freien Lauf lassen. Ob  der Trend auch noch zu weiteren, größeren Lobes geht? Man wird sehen. Beziehungsweise sind dieses größeren Lobes immer häufiger zu sehen. Aber dies ist natürlich auch eine Typfrage und es muss zum Alltag eines jeden selbst passen. Sind wir doch mal ehrlich, nicht in jedem Beruf kann man mit einem extrem geweiteten Ohrläppchen auftauchen. Für gewisse Sachen sind einfach gesellschaftliche Grenzen gesetzt. Aber man wird sehen, wie sich auch dies weiterentwickelt. So einige Piercings wären vor zwanzig Jahren noch nicht mal ansatzweise denkbar gewesen, gerade in beruflicher Hinsicht, und heute trägt man sie ganz selbstverständlich. Es hat sicherlich viel damit zu tun, wie präsent so manche Ohrpiercings oder Piercings allgemein in der Öffentlichkeit sein werden. Je mehr wir sie sehen, desto weniger stört man sich an ihnen. Mit Piercings zu provozieren, wie einst vielleicht Punker, ist heute gar nicht mehr so einfach.

Das Barbell – ein besonderes Piercing

Wenn man sich Piercings so anschaut und darüber spricht, gibt es ein Piercing, das in seiner Vielseitigkeit besonderer gut einzusetzen ist. Wir sprechen hier über ein Barbell. Aufgrund seiner Form und Beschaffenheit eignet sich dieses Piercings ganz besonders gut für viele Piercings an allen möglichen Körperpartien. Vom Ohr über viele Stellen im Gesicht, über die Brust bis in den Intimbereich. Das Barbell ist vielseitig einsetzbar und verdient es, dass man mal einen besonderen Blick auf seine Herkunft, seine Einsatzmöglichkeiten, eben alles was mit diesem besonderen Piercing zusammenhängt, wirft. Im folgenden Artikel wollen wir dies mal tun.

Barbell – was bedeutet es eigentlich?

Das Barbell verdankt seinen Namen seinem Aussehen und der damit verbundenen englischen Bezeichnung für selbiges. Das Barbell, mit seinem Steg in der Mitte und den beiden Kugeln an den jeweiligen Enden, sieht nämlich aus wie eine Hantel. Der Name für eine Hantel lautet dann im Englischen auch schlicht und einfach Barbell. Somit wäre dem Namen dieses Piercings schonmal kurz und knapp auf den Grund gegangen und die Herkunft der Bezeichnung geklärt. Das Barbell ist so aufgebaut, dass an den beiden Enden des Mittelstegs Gewinde angebracht sind, auf die die Kugeln oder andere Aufsätze geschraubt werden können. Die Erfindung dieses Piercings geht auf eine deutsch-amerikanische Co-Produktion in den 1970er Jahren zurück. So heißt es, dass der amerikanische Piercer Jim Ward in Texas auf den deutschen Horst Heinrich Streckenbach traf. Streckenbach hatte auf Basis seiner Mechanikerausbildung einen Metallstift mit aufschraubbaren Kugeln kreiert, den er in seinem Laden in Frankfurt vertrieb. Ward, der bereits seit Jahren mit Piercings experimentierte, erkannte das Potenzial und das Barbell war geboren. So, oder so ungefähr, soll es sich rund um das Barbell als Piercing abgespielt haben, wobei das hier jetzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Auf jeden Fall war das Barbell als Piercing irgendwann da und ist heute in seinen verschiedenen Ausformungen und Anwendungsgebieten eines der am meisten verwendeten Piercings.

 

Wo wird das Barbell eingesetzt?

Widmen wir uns nun der Frage, wo das Barbell als Piercing so alles eingesetzt wird. Angeklungen sind die groben Bereiche ja bereits, nämlich Ohr, Gesicht, Brust und Intimbereich. Schauen wir dann mal auf das Ohr. Hier ist das Barbell auch unter einem eigenen Namen bekannt, nämlich als Industrial Piercing. Hierbei wird das Barbell durch zwei als Helix gestochene Piercings geführt und verbindet diese. Aber natürlich kann man ein Barbell auch am Ohr ganz einfach durch ein gestochenes Loch führen, zum Beispiel im Ohrläppchen. Im Gesicht findet man das Barbell häufig auch als Augenbrauenpiercing. Doch auch hier sind die wildesten Varianten möglich. Einer der am häufigsten genutzten Bereiche für das Barbell ist jedoch das Zungenpiercing. Das Piercing kennt wahrscheinlich so ziemlich jeder. Durch ein Loch in der Zunge wird der Steg geführt und an beiden Enden mit Kugeln versehen. Eine Form des Barbell-Piercings, die wohl am verbreitesten ist. Wenn wir dann etwas tiefer gehen am Körper, kommen wir mit den Brustwarzen zu einem weiteren Einsatzgebiet des Barbells. Dieses bei Frauen und Männern beliebte Piercing ist ohne das Barbell wohl kaum denkbar. Noch etwas tiefer, am Bauchnabel, kommen wir zu einer Stelle, an der das Barbell auch zum Einsatz kommt. Hier jedoch häufig als Version des Curved Barbells, worauf wir später nochmals zu sprechen kommen. In seiner Funktion als Barbell oder Curved Barbell kommt unser Piercing auch im Intimbereich zum Einsatz. Auch hier schwören Männer wie Frauen auf dieses Piercing in diesem Einsatzbereich. Wir sehen also schon anhand dieses kurzen Abrisses, dass es sich beim Barbell um ein sehr vielseitiges Piercing handelt.

Der Aufbau des Barbells

Den Aufbau im Stile einer Hantel haben wir ja oben bereits einmal besprochen. Auch, dass das Barbell aus einem Steg mit zwei Gewinden am Ende besteht, an denen Kugeln befestigt werden können, wurde bereits erwähnt. Einige weitere Aspekte sollen aber im Zusammenhang mit dem Barbell nochmals erwähnt werden. Meist besteht unser Barbell aus Titan oder Stahl, vornehmlich chirurgischer Stahl, wobei es auch schon Barbells aus PTFE gibt. Dieser zuletzt genannten Sonderform wollen wir aber später nochmal etwas gesondert nachgehen. Der Stab des Barbells kann in verschiedenen Stärken verwendet werden. Die Stärken variieren in einer Skala von bei 1,0; 1,2; 1,6; 2,0; 2,4; 3,2; 4; 5; 6; 8 bis 10 Millimetern. Die aufschraubbaren Kugeln müssen natürlich dem Durchmesser des Stabes (Steges) angepasst sein, zumindest was die Fassung betrifft. An dieser Stelle sei dann aber auch erwähnt, dass die Abschlüsse des Barbells nicht zwangsläufig Kugeln sein müssen. Entscheidend ist letztlich nur, dass ein entsprechendes Gewinde angebracht werden kann. Wenn dies möglich ist, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, was die Enden des Barbells betrifft. Von Kugeln, Halbkugeln, Kegeln, Platten oder Schmucksteinen ist alles erlaubt, was gefällt und das Material hergibt.

 

Das Barbell in seinen Sonderformen

Auch, wenn sich das Barbell von dem Aussehen einer Hantel ableitet, was ja im Grunde nur einen geraden Steg zulässt, haben sich davon etwas abgewandelte Barbells entwickelt. Diese sind zum Teil den anatomischen Gegebenheiten geschuldet. Bereits angesprochen wurde in diesem Zusammenhang ja bereits das Curved Barbell. Dieses hat, wie sich vielleicht aus dem Namen schon ableiten lässt, einen gebogenen Stab. Die Krümmung kann dabei variieren. Oft wird diese Form des Barbells bei Bauchnabelpiercings eingesetzt. Wie gesagt, anatomische Voraussetzungen spielen hier eine Rolle. Bei diesen Bauchnabelpiercings finden sich dann an den Enden des Curved Barbells auch oft unterschiedliche Enden. So ist hier häufiger das eine Ende größer oder verzierter als das andere und fungiert als Eyecatcher.

Der Circular Barbell als nächste Sonderform ähnelt einem Hufeisen. Wie dieses Beschreibung schon vermuten lässt, ist bei dieser Form des Barbells der Stab sehr stark gebogen, quasi in Form eines U’s oder eben eine Hufeisens. Die Endstücke sind hier dann natürlich auch abhängig von der Öffnung, die das U noch zulässt. Die Einsatzgebiete dieser Form variieren stark, eben je nach Lust und Laune, beziehungsweise je nachdem wo es hinpasst.

Eine letzte Sonderform, die den Namen Barbell gar nicht mehr in sich trägt, aber sich trotzdem vom Barbell ableiten lässt, ist ein Surface Bar. Bei dieser Variante werden die Enden des Stabes in einem 45 oder 90 Grad Winkel abgeklappt und dann die Endstücke montiert. Einsatzgebiete sind hier vor allem Oberflächenpiercings. Man spricht bei diesen Piercings auch von „Heftklammer“-Piercings, wieder angelehnt an das Aussehen.

 

Barbells aus PTFE

Wie oben bereits angekündigt soll nochmals kurz ein Blick auf die Barbells aus PTFE als Sonderform in puncto Material geworfen werden. PTFE, was auch als Teflon bekannt ist, wird bei Barbells verwendet, wenn diese beweglich sein sollen. Bestes Beispiel hierfür ist ein Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft. Der Bauch und damit der Bauchnabel dehnen sich und ein Bauchnabelpiercing aus PTFE kann dann quasi mitwachsen. Vorteilhaft an Teflon ist, dass es sich mit Dampf sterilisieren lässt und somit ein hygienisches Material darstellt. Die Beweglichkeit wurde als Vorteil auch bereits genannt. Da das Material ja weich ist, besitzen hier die aufschraubbaren Verschlüsse ein Gewinde, dass sich dabei in das Material des Stabes einschneidet und dann auch festsitzt. Das Gute an Barbells aus PTFE ist die individuelle Anpassbarkeit und, dass sie sich an verschiedene körperlich Gegebenheiten anpassen können. Eine Alternative ist es damit auf jeden Fall.

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Das Barbell – ein variantenreiches Piercing

Wenn man nun nochmals zurückschaut, kann man das Barbell wohl als eines des vielseitigsten Piercings bezeichnen. Sein Aufbau bietet eine Einsetzbarkeit, die ihres Gleichen sucht. Wenn man sich also ein Piercing irgendwo am Körper machen lassen möchte, könnte das Barbell demnach die richtige Wahl sein. Von Kopf bis Intimbereich sind seine Einsatzbereiche gegeben und es ist eigentlich immer ein echter Eyecatcher. Allein in seiner Grundausführung ist es dies, aber vor allem durch die diversen Gestaltungsmöglichkeiten wird es zu einem. Also, lasst euch beraten und zieht für das nächste Piercing mal ein Barbell in Erwägung. Und wenn ihr schon ein Barbell als Piercing habt, wird es vielleicht Zeit für ein weiteres an einer anderen Stelle. Die Möglichkeiten es einzusetzen sind ja mannigfaltig und es findet sich noch bestimmt eine schöne Stelle für ein neues Barbell.